Zusammenhalt - Kinder und Erwachsenenhände

Unser aktuelles Projekt

- Barolo bringt Hoffnung -

„Wenn ein Assistenzhund zurück ins Leben führt“

Hallo, mein Name ist Kerstin, ich bin 27 Jahre alt.
Mein Leben besteht seit einigen Jahren vor allem aus Therapien, Klinikaufenthalten und dem Versuch, Schritt für Schritt wieder Stabilität in meinen Alltag zu bringen. Nach außen habe ich lange funktioniert – doch innerlich sah es ganz anders aus.

Nach meiner Matura 2016 begann ich zu studieren und zog von zu hause aus. Mit dem Wegfall meines geregelten Alltags brach auch mein inneres Gleichgewicht zusammen. Kurz darauf erhielt ich bei einem längeren Therapieaufenthalt die Diagnose (k)PTBS, ausgelöst durch belastende Erfahrungen in meiner Kindheit.

Wenn der Alltag plötzlich nicht mehr selbstverständlich ist.
Heute sind es vor allem enge Räume, viele Menschen oder unerwartete Berührungen, die für mich zur Herausforderung werden. Situationen, die für andere ganz normal sind – wie Busfahren oder Einkaufen – können bei mir starke Reaktionen auslösen.

In solchen Momenten kommt es zu Dissoziationen. Ich kann mich nicht mehr bewegen, nicht sprechen und verliere den Bezug zu meiner Umgebung. Alles wirkt verschwommen und weit entfernt. Manchmal dauern diese Zustände lange an und hinterlassen eine große Erschöpfung.

Nach außen ist mir das oft nicht anzusehen. Ich funktioniere – doch die eigentliche Belastung zeigt sich häufig erst danach.

Ein Neuanfang – und ein Rückschlag
Über Umwege bin ich schließlich bei der Familie meines Partners in Niederösterreich gelandet – ein Neuanfang, der mir Hoffnung gegeben hat. Ich fand eine Teilzeitstelle und versuchte, wieder Schritt für Schritt in ein normales Leben zurückzufinden.

Doch schon nach kurzer Zeit kam es zu einem erneuten Zusammenbruch. Eine geplante Reha konnte ich nicht antreten, da ich als zu instabil eingeschätzt wurde. Wenige Tage später folgte ein Aufenthalt auf der Akutpsychiatrie.

Nach mehreren Monaten Therapie und Tagesklinik war ich schließlich wieder zu hause – mit dem Wunsch, etwas zu verändern und neue Wege zu finden.

Der Gedanke an einen Assistenzhund
Das Thema Assistenzhund hat mich schon länger begleitet. Immer wieder kam der Gedanke auf – besonders in Momenten, in denen ich gemerkt habe, wie sehr mir Sicherheit im Alltag fehlt.

Erst durch den direkten Kontakt mit einem Hund in meinem Umfeld wurde mir klar, wie viel Ruhe und Stabilität mir diese Nähe geben kann.

Ich begann, mich intensiver zu informieren, führte Gespräche mit verschiedenen Hundeschulen und traf schließlich die Entscheidung, diesen Weg zu gehen.

Barolo
Im Februar kam dann eine Nachricht, mit der ich nicht gerechnet hatte:
Ich darf einen passenden Hund kennenlernen.

Zwei Wochen später stand ich ihm gegenüber – Barolo, ein Flat Coated Retriever, voller Energie, Lebensfreude und Neugier-Ich habe versucht, ruhig zu bleiben und nichts zu überstürzen. Doch schon beim ersten gemeinsamen Spaziergang war spürbar, dass hier etwas passt. Nach einem weiteren Treffen, bei dem auch mein Partner dabei war, stand meine Entscheidung fest: Barolo ist der richtige Partner an meiner Seite.

Was Barolo für mich bedeutet
Barolo wird mich in Zukunft genau in den Momenten unterstützen, in denen mein Alltag zur Herausforderung wird.

Er kann mich in schwierigen Situationen abschirmen, durch gezielten Körperkontakt beruhigen und meine Aufmerksamkeit zurück ins Hier und Jetzt holen. Dadurch kann er helfen, Dissoziationen frühzeitig zu unterbrechen oder abzumildern.

Für mich bedeutet das nicht nur Unterstützung – sondern die Chance auf mehr Sicherheit, mehr Selbstständigkeit und mehr Lebensqualität.

Der Weg dorthin
Barolo ist etwa zwei Jahre alt und wird aktuell von einer Trainerin gezielt auf meine Bedürfnisse vorbereitet. Ursprünglich war er für eine andere Person vorgesehen.

Die Ausbildung eines Assistenzhundes ist sehr intensiv und erfordert viel Zeit, Erfahrung und individuelle Betreuung. Die Kosten belaufen sich derzeit auf rund 32.000 Euro.

Für mich alleine ist es nicht möglich, diese Summe aufzubringen.

Meine Hoffnung
Ich wünsche mir nichts mehr, als wieder ein Stück Normalität zurückzubekommen.
Wieder am Leben teilnehmen zu können – ohne ständige Angst, ohne das Gefühl, ausgeliefert zu sein.

Barolo kann mir genau dabei helfen.
Ich bitte euch von Herzen um Unterstützung. Jede Hilfe bringt mich meinem Ziel ein Stück näher: ein selbstbestimmteres Leben – gemeinsam mit Barolo an meiner Seite.

Danke für eure Unterstützung!
eure Kerstin

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Jede Spende schenkt ein Stück Selbstständigkeit, Würde und Hoffnung.

Gemeinsam können wir viel bewegen – Seite an Seite.

Kerstin mit Freund und Partner Tobi
Kerstin mit Barolo - Assistenzhund in Ausbildung
Barolo Assistenzhund in Ausbildung
Kerstin mit Barolo - Assistenzhund in Ausbildung
Barolo Assistenzhund in Ausbildung
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Assistenzhündin Lilly mit Klara am Kuscheln
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Lies hier, wie sie ihre Teamprüfung erfolgreich bestanden haben.

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