Assistenzhündin BUBBLES ist ausfinanziert!

teresa

Hallo! Da bin ich wieder! Teresa Eisl. 

Die mit dem Wunsch nach einem Assistenzhund. Die, die immer auf der Suche nach einem „Mehr“ im Leben ist. Nun ist sie also da: Bubbles, meine Assistenzhündin. Sie ist, wie schon im letzten Text erwähnt, eine junge, schwarze, adrette Labradordame, die meine kleine Familie um ein Mitglied reicher macht. Die Einschulung, zwei Wochen von Anfang bis Mitte Oktober, war für uns alle anstrengend, aber nicht minder schön.

In dieser Zeit lernten wir viel theoretisch (Essen, Essensmenge, Krankheiten,…) und noch mehr praktisch. Wir waren viel an der frischen Luft, auf Spazierwegen, auf der Hundewiese,… und vieles haben wir in der Halle geübt. Dinge aufheben, Lichtschalter drücken, Türen öffnen und schließen,… 

Jeden Tag gab es einen kleinen Test und am Ende der zwei Wochen die Abschlussüberprüfung. Und am Wochenende darauf fand die offizielle Übergabefeier samt Urkundenübergabe statt. Seitdem sind mein Partner und ich Hundeeltern.
Nach der Einschulung kamen zwei der Trainer/innen vom Hof regelmäßig, um das in dieser Zeit praktisch Gelernte auch in ihrer zukünftigen Umgebung zu üben und zu festigen. Denn, auch wenn man das auf den ersten Blick gar nicht meint, ist es für uns alle, also Bubbles, Michael
(mein Partner) und mich, ein ordentlicher Lernprozess. Seit Bubbles bei uns ist, ist vieles anders.
Das beginnt schon beim Aufstehen, das jetzt bis zu einer Stunde früher ist als noch in der Zeit ohne Hund, damit ausreichend Zeit für eine Runde mit WC-Gang ist. Auch für den Weg in die Arbeit (die zu Fuß erreichbar ist) haben wir etwas mehr Zeit eingeplant, da sie hier auch einen Teil der Strecke an der Flexi freilaufen darf – und das Schnüffeln benötigt manchmal etwas dieser Zeit. Dort, in der Arbeit, angekommen holt sie sich erst mal von den Arbeitskolleg*innen Streicheleinheiten und geht dann wie von selbst auf ihren Platz unter dem Schreibtisch. Anfangs durfte ich mich mit ihr um den Platz „streiten“, da sie der Meinung war, 2/3 des Schreibtischs stehen ihr zu. 😉 … Bubbles entschleunigt jedenfalls den Alltag in vielen
Belangen – und das gefällt mir! Auch und vor allem die Zeit mit der Familie, ob der enge Kreis mit Geschwistern und Eltern oder auch der große Kreis mit Großeltern, Onkeln, Tanten, …, ist mir und meinem Partner sehr wichtig. Und darum war es uns ebenso sehr wichtig, dass sich alle
mit Bubbles verstehen. Und ihnen ist es wie uns ergangen: Es war Liebe auf den ersten Blick! Viele sagen jetzt auch schon „unser Hund“. Und von einem Satz von einem meiner Opas hat mein Herz höherschlagen lassen: „Wisst ihr, sie ist der erste Hund, der in unser Wohnzimmer darf.“
Am Ende noch eine lustige Geschichte aus unserem Alltag: Wir haben inzwischen die zweite Flexi-Leine und sind der dritten nur kurz entgangen. Am Weg zur Arbeit habe ich es wieder einmal zu Stande gebracht, die ganze Leine um die Speiche des Rollstuhls zu wickeln. Daher mussten wir den ganzen Weg bzw. die 8 m von der Flexi rückwärts gehen, damit diese sich wieder abwickelt und wir weitergehen können. 
Ich möchte mich ganz Herzlich beim Verein Seite an Seite für die Unterstützung bedanken. Und natürlich auch bei Ihnen liebe Leser und Leserinnen. 

VIELEN DANK! 

Text & Fotos: Teresa Eisl

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